transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

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heiopei
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transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon heiopei » Samstag, 14. April 2018, 08:10:31

Ich bin mit einer Frau befreundet, deren Mann sich nach einer eh unschönen Ehe als Transgender geoutet hat. In der Regel könnte es der Ex egal sein, was Ihr Ex nach einer 12-jährigen Ehe aus seinem Leben macht, wären da nicht die Kinder. Warum ich mich mit diesem Thema hier beschäftigen möchte, sind die Kinder (12 Jahre (Junge) und 10 Jahre (Mädchen). Anfang der Woche war nämlich dieses Transgender Outing auch bei den Mitschülern des Jungen bekannt geworden und das Kind des Transgender Vaters wurde bis auf das Übelste gemobbed.
Ich muss mir hier wirklich Luft machen, denn alle haben immer nur Mitleid mit den Transgender, wie schwer sie es haben, aber keiner redet über die Kinder der Transgender, was mit Ihnen passiert.
Dieses als kleine Einleitung zu der Geschichte, die ich etwas ausführlicher schreiben möchte. Ich wollte aber erstmal schauen, wie die Registrierung hier im Forum abläuft und ob es hier veröffentlicht wird.

Nicole
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Re: transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon Nicole » Samstag, 14. April 2018, 11:44:09

Herzlich Willkommen,
wir sind gespannt auf deine Geschichte. Hab mir erst Montagabend im Fernseher die neue Serie von dem Stahl mit Mobbing angeschaut, das fand ich auch sehr schlimm. Da es sehr spät kam, habe ich das sogar für meinen 10 Jährigen Sohn aufgenommen, wir möchten das er sich sowas anschaut.

heiopei
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Re: transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon heiopei » Samstag, 14. April 2018, 12:31:21

Danke für das Willkomen heissen:

Das eigentliche Outing gegenüber seiner EX, finde ich eigentlich sehr ehrlich und auch nicht wirklich schlimm, wenn es denn so ist, ist es eben so.
Was ich nur absolut und wirklich egoistisch von ihm/neu ihr finde, diesen unglaublichen EGOISMUS.
Ich will, dass meine Kinder sofort darüber Bescheid wissen, ich will nichts mehr verheimlichen.
Ja, ist ja wirklich schön, aber wie es den Kindern dabei geht, ist ihm/ihr anscheinend egal.

Es wurde von ihm behauptet, Kinder können besser damit umgehen, als wir denken und er/sie hat sich schlau gemacht, Kinder können es sehr gut verkraften.

Eine kurze Zusammenfassung: Die Ehe wurde geschieden, der Vater hat das Land verlassen und nur selten Kontakt, zu seinen Kindern. Der Vater kommt nach Deutschland zurück, 650 km von seinen Kindern entfernt. In Deutschland ist es nämlich möglich innerhalb von 2 Jahren die Verwandlung zur Frau mit Unterstützung durchzuführen. Es gibt keinen persönlichen Kontakt zu den Kindern, ausser whatsapp, es gibt keine Unterhaltzahlungen, es gibt keine Geburtstagsgeschenke, sowie Weihnachtsgeschenke.
Trotz alledem verlangt der Vater (die neue Mutter), dass die Kinder es wissen sollen. Das whatsapp Bild soll nämlich ab sofort weiblich sein, der Facebookaccount wird auch auf den neuen Namen und das neue Geschlecht geändert.

Was sagen die deutschen Gerichte: hier versuchte sich meine Freundin Hilfe zu holen, aber da hat sie mit den falschen Fachleuten gerechnet. Fazit: egal ob der Vater sich kümmert oder nicht, egal ob der Vater den Kindern seelischen Misshandlungen aussetzt oder nicht, wenn er sich 1 x pro Jahr per Whatsapp meldet ist es ausreichend, ein gemeinsames Sorgerecht zu behalten.

Das Outing gegenüber den Kindern: Die Muttern hat den Vater gebeten, es für sich zu behalten, da es ja eh keinen persönlichen Kontakt gibt. Die Mutter hat darum gebeten, es sanft zu machen, da die Kinder die Scheidung und den Abbruch des Kontaktes noch nicht überwunden hatten. -> Keine Chance, kein Anwalt konnte es verhindern, kein gutes Zureden. Und Du fühlst Dich einfach hilflos und im Stich gelassen. Du kannst Deine Kinder nicht schützen vor Ihren eigenen Vater und Ihrer neuen Mutter.

Das Mädel war so enttäuscht, dass es den Kontakt abgebrochen hat.

Der Junge war geschockt und auch unfassbar traurig, aber er wollte den Kontakt nicht abbrechen. Lieber ein bischen Kontakt, egal zu welchen schmerzhaften Bedingungen.

Beide Kinder sind übrigens in pschychologischer Behandlung seit der Scheidung, da es auch in der Ehe einige Vorfälle gab, die Kinder erstmal verarbeiten mussten.

Wenn der Vater zur Mutter wird: Muss das denn wirklich mit der Axt im Walde sein? Ich frage mich tatsächlich, wenn der Vater doch eigentlich eine Frau ist, wo sind die weiblichen Hormone und wo ist der Mutterinstink, die eigenen Kinder zu schützen????

Der Tag in der Schule, jetzt wissen es die Mitschüler: Woher wissen es die anderen Kinder? Irgendwer muss wohl mit seinen Kindern über diesen Vorgang gesprochen haben und leider nicht verantwortungsvoll damit umgegangen sein. Der betroffene Junge wurde von allen anderen Jungen in der Schule auf das Übelste beschimpft und beleidigt! Ja, Kinder sind grausam, aber Schuld hat der Vater, der mit seinem „Axt im Walde Outing“ dafür verantwortlich ist.

Der Junge will jetzt nicht mehr zur Schule und ist auch abends nicht nach Hause gekommen. Die Mutter hat ihn überall gesucht, aber auch gefunden. Die Mutter wollte mit den Lehrern sprechen, um zu helfen. Der Junge will es aber nicht, weil es danach nur noch schlimmer wird. Denn ein voran gegangenes Mobbingbeispiel in der Schule und ein Gespräch mit den Lehrern und den Klassenkameraden hat das Mobbing verschlimmert. Er wird geschubbst und gemobbed.

Ein Gespräch von Mutter zu Sohn hat ergeben, auch den Kontakt zum Vater will er nicht abbrechen, er gibt ihm keine Schuld, dass er in der Schule ganz schlimm gemobbed wird. Er möchte auch nicht, dass die Mutter den Vater darauf anspricht.

Ich finde das Verhalten des Transgender Vaters einfach zum Kotzen und egoistisch, sein Ding ohne Rücksicht auf Verluste durchzuziehen. Hier sieht man wieder, egal wie schlecht man zu seinen Kindern ist, es wird alles verziehen. Er will sogar noch seinen Vater schützen.

Wieso müssen sich „anders“ sexuelle immer so in den Vordergrund stellen? Mir ist doch wirklich egal, wer, was, wann, pimpert? Aber macht es doch leise! Alles ist erlaubt, was Beiden gefällt. Ich, als glücklich und sexuell ausgeglichener Hetero, pimper doch auch nicht in Nachbars Vorgarten rum.

rolfw
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Re: transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon rolfw » Samstag, 14. April 2018, 13:01:37

Hier zeigt es sich doch mal wieder. Lasst die Kinder doch erst mal Kinder sein. Dieses Ansinnen, dass ihr euch eben nicht in die Kinder versetzen könnt. Toleranz für andere Lebensformen? Das ist Indoktrination für kaum urteilfähige Kinder (jaaaa ich weiss: urteilsfähig sind sie schon)

Zumindest wird Verwirrung gestiftet. Kinder bspw. Jungs spielen mit & interessieren sich für Dinge, die eben Jungs gut finden: Autos, Baustelle, Buddeln, Toben usw. Egal, welches Lehrkonzept geboten wird, sie bleiben immer Jungs, weil sie es halt sind. Es gab schon Fälle, in denen Kinder im Rahmen der Gender-Mainstreaming-Erziehung inkl. höchst fragwürdiger Sexualaufklärung kollabiert sind. Für mich ist die Propaganda einer Richtung, die staatszerstörend wirkt.

petrasteel
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Re: transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon petrasteel » Montag, 16. April 2018, 12:47:25

Hallo und herzlich willkommen,
die Geschichte deiner Freundin hat mich sehr schockiert! Ich bin nach dem durchlesen wirklich Fassungslos. :o
Ich selber bin Mutter von zwei Kindern und kann auch solches Verhalten nicht verstehen! Vor allem das du als Mutter nichts machen kannst und deine Kinder nicht schützen kannst. Wenn ich ehrlich bin fällt mir dazu keinen vernünftigen Ratschlag ein!
Ich persönlich hätte mir Professionale Hilfe gesucht für die Kinder und mich selber!
Ich wünsche deine freundin viel Kraft!!!

heiopei
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Re: transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon heiopei » Montag, 16. April 2018, 17:56:22

Ganz lieben Dank für überhaupt ein Feedback. Ich weiss, dass es auch spezielle Foren für Transgender gibt, aber ich dachte da zerreissen Sie mich sofort.

Gerne möchte ich noch ein aktuelles Ereignig hinzufügen: wie schon gesagt, die 10-jährige Tochter hat den Kontakt abgebrochen und der Junge leidet.

Es gab aber nun aktuell einen Zwischenfall, der Vater (die neue Mutter) liegt im Krankenhaus, sie wurde die U-Bahntreppe hinterrücks runtergetreten. Das finde ich auch ganz schrecklich, aber wie egoistisch kann ich denn sein und erzähle es mal wieder meinem 12-jährigen Sohn und der erzälht es natürlich seiner 10-jährigen Schwester. Die Schwester war so erschüttert und hat sich unfassbare Sorgen gemacht, dass sie im ersten Moment in Krankenhaus wollte um Ihren "Vater" zu besuchen, der 650 km weit entfert liegt. Auch hier, bin ich kein herzloser Mensch und es tut mir sicherlich leid für den "Vater", aber wie kann ich es den Kinder berichten, die sich unendlich viele Sorgen machen. Zumahl keine persönliche Nähe besteht, er läd lediglich seinen seelischen Müll, bei einem 12-jährigen Kind ab. DU STIEHLST IHM DIE KINDHEIT, MERKST DU ES EIGENTLICH NICHT, DIE KINDER LEIDEN.

Es macht momentan sogar den Anschein, als wenn der 12-jährige Sohn sich mehr um den Vater kümmert und ihn schützen will, als der Vater um den Sohn. Ich erinnere an die Geschichte mit dem Mobbing, ich möchte nicht das mein Papa damit belastet wird.

Nicole
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Re: transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon Nicole » Montag, 16. April 2018, 21:47:19

:x :( :shock: Ich bin einfach nur noch Sprachlos wie kann man so mit seinen Kindern umgehen!!! Dieser Mann/Frau hat für mich nichts im Kopf, wenn er meint als Frau jetzt weiter zu Leben bitte aber muss man den Kindern das Leben so schwer machen. :shock: Eine Trennung der Eltern ist schon für Kinder ganz schlimm. Ich sag ja immer Kinder sind immer die am meisten darunter leiden und dann jetzt noch das :evil: . Mir fehlen einfach die Worte. Die Mutter tut mir so Leid, sie muss noch stark sein für ihre Kinder und ist bestimmt schon selber am Boden zerstört ihre Kinder so leiden zusehen. Kann man denn gar nichts mit einem Anwalt erreichen, das er die Kinder in Ruhe lässt? Zumindest bis sie alt genug sind, bis sie damit irgendwann klar kommen? Wenn ein Arzt ein Attest ausstellt das die Kinder da durch Psychisch erkrankt sind, da muss man doch Wege finde um die Kinder zu schützen. Das mit der Treppe finde ich auch ganz schlimm aber das er/sie sofort den Jungen anrufen muss Schlimm!! Ich wünsche deiner Freundin ganz viel Kraft gut das sie dich noch zum reden hat. Möchte nicht wissen, wie viel Baldrian diese Frau schon einnimmt um ein bisschen zur Ruhe zukommen.

Cornelia-nrw
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Re: transgender outing: wie schlimm ist es für Partner und Kinder?

Beitragvon Cornelia-nrw » Donnerstag, 19. April 2018, 13:10:56

Finde ich klasse, dass es mal Jemand runter schreibt und sich auch traut, gegen das Transgender Outing zu wettern. Diesen Bericht dürftest Du in einem Forum für Transgender nie schreiben. Da würdest Du die passende Antwort bekommen. Ich finde es eh schade, dass wir deutschen mittlerweile uns nicht trauen unsere Meinung zu schreiben. Es fängt bei den Flüchtlingen an und hört bei den Homosexuellen auf. Auf einmal finden wir alles toll und in Ordnung. Keiner hat mehr den Arsch in der Hose seine Meinung zu sagen. Was ist mit den Anwälten und den Richtern in diesem Scheidungsfall, hat Deine Freundin es vor Gericht bekannt gegeben? Was sagen sie denn alle dazu? Wer traut sich hier die Kinder zu schützen. Auch ich finde das Transgender sein an sich nicht schlimm, jeder hat und soll seine Neigung haben, aber bitte immer mit Rücksicht auf Angehörige und vor Allem Kinder. Swingerclubs swingen doch auch hinter verschlossenen Türen und leben nicht mit den ganzen Pärchen auf einmal in einem Hotel zusammen. Ich glaube kaum, dass Kinder wissen sollten, was Ihre Eltern im Schlafzimmer machen und das ist auch gut so. Wenn der Papi auf einmal von der Mami einen klatsch auf den Arsch bekommt. :lol:


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