Wechseljahre Beschwerden

Wer weiss Rat

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Elfenzauber
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Re: Wechseljahre Beschwerden

Beitragvon Elfenzauber » 13.06.2026, 13:31

gudrun hat geschrieben:Seit mehreren Jahren Litt ich, 42Jahre, unter starken Menstruationsblutungen mit heftigen Schmerzen. Mein Frauenarzt hat festgestellt, dass zwei Tumore die Ursache dafür war. Wegen der starken Blutungen hatte ich auch Eisenmangel und brauchte Eisentabletten. Ich habe zudem oft Schwindel- und Schwächeanfälle und musste häufig Wasser lassen, weil die Tumore auf die Blase drückten. Der Arzt sagte mir, die Gebärmutter muss entfernt werden, da die Eierstöcke aber bleiben konnten sagten mir die Ärzte, das ich nicht in die Wechseljahre kommen würde. Die OP selber war nicht so schlimm ich durfte auch nach 5 Tagen schon wieder nach Hause. Durfte die ersten Wochen aber nur liegen nicht schwer heben usw. Da, dass Risiko zu einem Blutsturz zu hoch wäre. Also habe ich mich auch schön daran gehalten. Nach 6 Wochen ging es mir auch viel besser und ich war wieder die alte. Jetzt mit 45 Jahre merke ich langsam, das auch ich in die Wechseljahre komme. Ich schwitze egal ob es kalt oder warm ist, dann könnte ich nur noch schlafen, bin gereizt. Bekommt man das wirklich nur mit einer Hormonkur in den Griff? Oder kann man es auch mit anderen Mittelchen hinbekommen? Mich würde auch mal interessieren,…

Zu den Hitzewallungen und dem Schwitzen bin ich anderer Meinung als der Tenor hier: dass man das allein mit Wickeln und Kräutertees "in den Griff bekommt", halte ich ehrlich gesagt für ein bisschen zu optimistisch. Die zugrunde liegende Ursache ist ein Östrogenabfall — und der lässt sich nicht wegkühlen.

Hormoneersatztherapie ist medizinisch gut erforscht und für viele Frauen wirklich eine Erleichterung. Ich würde das direkt mit einer Gynäkologin besprechen, die sich die individuelle Situation ansieht. Es gibt nicht "die eine" Hormonkur, sondern sehr unterschiedliche Ansätze je nach Befund.

Die Hautveränderungen am Dekolleté kenne ich übrigens selbst — das ist tatsächlich eine der Stellen, die am frühesten reagieren, weil die Haut dort dünner ist und weniger Talgdrüsen hat. Sonnenschutz früh einzusetzen hätte mehr gebracht als jede Anti-Falten-Creme hinterher.

Schönes Wochenende

Pleasureme
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Re: Wechseljahre Beschwerden

Beitragvon Pleasureme » 03.07.2026, 09:37

Es heisst Joyful Kapseln, Fragglie! Damit hat man wieder Spass inne Backen, vor allem mental eine echte Hilfe. Und du sprichst uns das rein auf Vermutungen sicher nicht ab, gelle Elfenzauber. Probieren, dann mitreden, ansonsten bitte zurück halten. Hormone waren schon von jeher eine Hilfe, es erträglicher mit den Wechseljahren zu haben, die richtigen zu bestimmen obliegt dem Frauenarzt oder der Frauenärztin.
Aber nochmal, der genannte SHop von Bodyvita(.shop) u.a. mit Joyful Kapseln macht es erträglich, mehr noch verzaubert mit guter Laune, ohne dass man gerade weiss, warum :)

facetime
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Beitragvon facetime » 01.10.2026, 20:05

Ich bin ja noch nicht in den Wechseljahren, aber die Antriebslosigkeit, die hier immer wieder auftaucht, kenne ich leider auch so. Ich bin irgendwann über thaivita.com gestolpert und hab dort die Greenful Energie Kapseln von Bodyvita ausprobiert (https://thaivita.com/products/energie-g ... 30-kapseln) — bei mir hat das tatsächlich merklich was gebracht, zumindest was das morgendliche Schleppgefühl angeht. Mich würde jetzt interessieren: merkt man bei euch den Unterschied schon nach den ersten Wochen, oder braucht sowas eher länger bis es sich aufbaut?

GloriaSalm
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Beitragvon GloriaSalm » 02.10.2026, 10:56

Meine Nachbarin hat mir mal erzählt, dass sie in den ersten Jahren nichts davon wusste, dass die Stimmungstiefs überhaupt mit den Hormonen zusammenhängen können. Sie dachte einfach, sie hat eine schlechte Phase. Das hat mich damals schon nachdenklich gemacht, wie wenig viele darüber aufgeklärt werden.

afriend
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Beitragvon afriend » 02.10.2026, 20:38

Meine Freundin hat damals genau diesen Moment beschrieben: Sie saß beim Frühstück und dachte, sie ist einfach eine schlechte Laune los, wenn der Sommer kommt. Dabei waren es drei Jahre, die sie so durchgekämpft hat, ohne zu wissen, dass der Körper da gerade ganz andere Dinge mit ihr veranstaltete. Erst als sie zufällig beim Frauenarzt auf die Stimmungsschwankungen angesprochen wurde, fiel bei ihr der Groschen.

Ich glaube, viele unterschätzen diesen Moment, in dem man einfach nur benennt, was da passiert. Nicht diagnostiziert, nicht behandelt, nur mal gesagt bekommt: das ist kein Versagen, das ist Biologie.

struppi
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Beitragvon struppi » 03.10.2026, 09:35

Sechs Jahre ist lang. Meine Bekannte hatte irgendwann auch diesen Punkt, wo sie dachte, das geht einfach nie mehr weg. Sie hat dann irgendwann Johanniskraut ausprobiert, ich glaub ich hatte das hier schon mal erwähnt, und die Stimmungstiefs wurden jedenfalls spürbarer besser. Die Hitzewallungen hat sie damit nicht weggekriegt, das muss man ehrlich sagen. Aber diese Kombination aus gereizt und gleichzeitig irgendwie leer, das hat sich gelegt.

Was mich beim letzten Beitrag beschäftigt: Hormone sind für manche der richtige Weg, keine Frage. Ich hab nur bei mir selbst erlebt, wie lang man auf pflanzlicher Seite tatsächlich suchen muss, bis man was Passendes findet. Manche Mittel bauen sich wirklich über Wochen auf, und wer nach zwei Wochen abbricht weil nichts passiert, hat dem Zeug nie eine Chance gegeben.

EcoFermer
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Beitragvon EcoFermer » 03.10.2026, 21:55

Was mich bei dem Johanniskraut-Hinweis einhakt: Britta hat das damals auch versucht, und es hat bei ihr tatsächlich was gebracht, aber sie musste wirklich geduldig sein. Sechs, sieben Wochen, bevor sich überhaupt etwas verändert hat. In der Zwischenzeit hat sie's schon fast wieder weggelegt.

Was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe: pflanzliche Sachen bauen sich langsam auf, und man macht den Fehler, zu früh zu urteilen. Ich hab das selbst nach meiner Knie-OP gemerkt, als ich mit Kräuterpräparaten angefangen habe. Drei Wochen dachte ich, das ist alles Einbildung. Dann hat sich das Bild verändert.

Ob Hormone der richtige Weg sind, kann man pauschal nicht sagen, das stimmt. Aber dass man überhaupt erst mal weiß, worum es geht, das ist eigentlich der entscheidende Schritt. Den hatten ja viele hier gar nicht ...

Ellyimglueck
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Beitragvon Ellyimglueck » 09.10.2026, 14:09

Die Frage nach den pflanzlichen Hormonen beschäftigt mich auch schon eine Weile, weil ich da aus meinem Bekanntenkreis so unterschiedliche Erfahrungen höre. Meine Schwägerin (sie ist 53) hat nach langem Suchen bei Rotklee-Präparaten ihr Glück gefunden, speziell wegen der Schweißausbrüche, und ist da wirklich zufrieden. Eine andere Freundin hat dasselbe probiert und nach zwei Monaten gesagt, sie merkt absolut nichts. Was ich mich dabei frage: Hat jemand hier konkret verglichen, ob die Qualität der Extrakte so unterschiedlich ist, also ob Produkte mit höherem Isoflavon-Gehalt tatsächlich einen spürbaren Unterschied machen, oder ob das am Ende eher Glückssache ist, wen es anspricht und wen nicht?

Ich trau mich nämlich nicht so recht, meiner Schwägerin zu sagen "versuch mal dies oder das", wenn ich selbst nicht verstehe, warum es bei der einen wirkt und bei der anderen gar nicht. Ich kenne das von anderen pflanzlichen Sachen, dass man manchmal wirklich lange durchhalten muss, bis sich was tut, aber bei Wechseljahresbeschwerden klingt das noch mal anders, weil es ja eben so individuell zu sein scheint ...

Cocktailammeer
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Beitragvon Cocktailammeer » 09.10.2026, 20:13

Die Apotheke ist ja grundsätzlich keine schlechte Idee, aber für pflanzliche Mittel speziell aus dem Bereich Energie und Hormonbalance find ich ehrlich gesagt bodyvita.shop oft günstiger und mit mehr Auswahl — eine Bekannte hat mir da die Kaempferia Parviflora Kapseln empfohlen, die sie selbst nimmt.

Yps
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Beitragvon Yps » 09.10.2026, 21:23

Das mit der Geduld kenn ich. Birgit hat vor einem Jahr mit so einem pflanzlichen Zeugs angefangen, wegen der Stimmungsschwankungen, und ich hab nach drei Wochen schon innerlich die Augen verdreht. Sie aber nicht. Hat einfach weitergemacht. Irgendwann hab ich dann gemerkt, daß sie abends entspannter war - konnte natürlich auch der neue Podcast sein, den sie hört, wer weiß das schon. Was mich dabei beschäftigt: ich tu mich schwer damit, bei sowas den Unterschied rauszuhören zwischen "wirkt wirklich" und "wir reden uns was ein". Das nagt an mir, weil ich Birgit gegenüber ja nicht der Spielverderber sein will. Habt ihr da einen Weg gefunden, das für euch zu sortieren?


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