Nasen-Korrektur
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Pragerfrühling
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Nasen-Korrektur
Hi an die Forengemeinde. Ich bin ziemlich eitel. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Fahradunfall und bin unglücklich auf die Lenkstange geprallt. Nun habe ich einen kleinen Huckel auf der Nase,wegen dem dadurch ausgelösten Bruch. Ich habe nun mit der Krankenkasse gesprochen und bekomme eine Nasen Operation bezahlt. Es soll recht schmerzhaft sein. Hat das schon jemand durchgeführt? Kann ich mich vorbereiten?
Re: Nasen-Korrektur
Sei froh, dass es die Kasse übernimmt. Das ist nicht die Regel! Aber brauchst keine Angst zu haben. Eine Nasenkorrektur nach einem Bruch oder starken Prellung ist dank Vollnarkose während des Eingriffs schmerzfrei. Nach der Operation sind die Schmerzen meist moderat. Patienten beschreiben die Tage danach eher als unangenehm durch ein Druck- oder Spannungsgefühl, Schwellungen und Blutergüsse.
Wünsche Dir viel Erfolg
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Elfenzauber
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Re: Nasen-Korrektur
Medicus hat geschrieben:Sei froh, dass es die Kasse übernimmt. Das ist nicht die Regel! Aber brauchst keine Angst zu haben. Eine Nasenkorrektur nach einem Bruch oder starken Prellung ist dank Vollnarkose während des Eingriffs schmerzfrei. Nach der Operation sind die Schmerzen meist moderat. Patienten beschreiben die Tage danach eher als unangenehm durch ein Druck- oder Spannungsgefühl, Schwellungen und Blutergüsse.Wünsche Dir viel Erfolg
Was da schon steht, stimmt so. Ich kann aus ärztlicher Sicht noch ergänzen: Ein Knochenbruch heißt in der Medizin Fraktur, und wenn die Nase nach so einem Trauma nicht korrekt ausgeheilt ist, entsteht iwie genau das — ein Höcker oder eine Verschiebung, die sich operativ korrigieren lässt. Dass die Kasse das übernimmt, ist wirklich keine Selbstverständlichkeit, aber bei einer unfallbedingten Fraktur mit funktioneller Beeinträchtigung ist das gut begründbar.
Das unangenehme Spannungsgefühl in den ersten Tagen ist real, aber es klingt ab. Was viele unterschätzen: die Schwellung braucht Wochen, manchmal Monate, bis man das Endergebnis wirklich sieht. Also Geduld einplanen.
Schönes Wochenende
Re: Nasen-Korrektur
Alles was am Kopf oder Gesicht operiert wird ist recht schmerzhaft. Ich hatte eine Ohren OP und nachher Kopfschmerzen wie ich sie kaum beschreiben kann. Aber wie sagt der Volksmund so schön: Wer schön sein will muss leiden 
Re: Nasen-Korrektur
Den Vergleich mit der Ohren-OP kann ich nachvollziehen, aber bei der Nase ist es wirklich anders. Ich hab selbst nach einer starken Prellung eine Weile mit Schwellung gekämpft — was mich am meisten überrascht hat, war nicht der Schmerz, sondern das tagelange Druckgefühl und das Schlafen nur auf dem Rücken. Das ist lästiger als erwartet. Kühlpads wurden damals meine besten Freunde. Gut, dass du die OP angehen lässt.
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ElMorzillo
- Beiträge: 12
- Registriert: 25.03.2017, 07:42
Re: Nasen-Korrektur
Puuh, wirklich sehr schmerzhaft. Macht es nicht für andere, sondern nur, wenn es euch selber nervt.
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GloriaSalm
- Beiträge: 52
- Registriert: 09.12.2022, 03:59
Naja, ich würde den letzten Kommentar so nicht stehen lassen. Es geht hier ja nicht um Eitelkeit im schlechten Sinne — wenn jemand durch einen Unfall eine Veränderung davonträgt, die einen jeden Tag im Spiegel anschaut, dann ist der Wunsch, das korrigieren zu lassen, doch völlig verständlich. Das hat nichts damit zu tun, ob man es "für andere" oder "für sich" macht, das ist ohnehin eine merkwürdige Unterscheidung.
Was die Erholung danach betrifft: Ich hab zwar keine Nasen-OP hinter mir, aber ich weiß aus der Zeit nach meiner eigenen Operation, wie entscheidend die ersten Wochen für das Ergebnis sind. Schonen, wirklich schonen — nicht halbherzig. Und sich nicht von langsamen Fortschritten entmutigen lassen, halt. Schwellungen lügen anfangs, das Ergebnis sieht man erst viel später.
Was die Erholung danach betrifft: Ich hab zwar keine Nasen-OP hinter mir, aber ich weiß aus der Zeit nach meiner eigenen Operation, wie entscheidend die ersten Wochen für das Ergebnis sind. Schonen, wirklich schonen — nicht halbherzig. Und sich nicht von langsamen Fortschritten entmutigen lassen, halt. Schwellungen lügen anfangs, das Ergebnis sieht man erst viel später.
Das Thema mit dem Schlafen kenne ich ein bisschen aus einer anderen Ecke — ich hatte vor ein paar Jahren eine recht harmlose Sache an der Schulter, und selbst da war das Hinlegen nachts das, worauf ich am wenigsten vorbereitet war. Auf dem Rücken schlafen klingt simpel, ist es aber nicht, wenn man das sonst nie macht. Was mir geholfen hat: ein zweites Kissen seitlich unter den Arm klemmen, damit man nicht unbewusst im Schlaf dreht. Ob das bei einer Nasen-OP genauso hilft, weiß ich nicht, aber das Prinzip — den Körper irgendwie daran hindern, die gewohnte Lage einzunehmen — hat bei mir tatsächlich funktioniert. Die ersten zwei, drei Nächte sind wohl immer die härtesten, das scheint bei wirklich jeder OP so zu sein.
Hat eigentlich schon jemand über die Phase nach dem Gipsverband oder Schienchen nachgedacht — also wenn die äußere Stütze weg ist und der Körper trotzdem noch so tut, als wäre er fragil? Bei meiner Schwägerin war das nach einer Gesichts-OP so: Die ersten Tage war sie durch die schiere Erschöpfung fast automatisch brav, hat sich kaum bewegt, auf dem Rücken gelegen. Aber ab Woche zwei, wenn man sich schon fast normal fühlt, wird es heimtückisch — da rollst du im Halbschlaf in die Lieblingslage und merkst es erst, wenn ein dumpfer Druck irgendwo meldet: Nope, noch nicht.
Sie hat sich damals ein langes Stillkissen geliehen — das breite, gebogene — und das wie einen Halbkreis um sich gelegt. Der Körper hatte einfach keinen Platz mehr zum Drehen, ohne gegen etwas zu stoßen. Klingt albern, aber das war effektiver als jeder Vorsatz. Sozusagen eine Barriere, die schläft, ohne selbst schlafen zu müssen.
Was mich für dich noch interessieren würde: Schläfst du generell eher tief durch oder bist du so ein Typ, der sowieso nachts öfter wach wird? Ich frage, weil sie sagt, die schlimmsten Momente waren nicht beim Einschlafen, sondern beim Wiedereinschlafen nach dem dritten Aufwachen — da war die Disziplin einfach weg.
Sie hat sich damals ein langes Stillkissen geliehen — das breite, gebogene — und das wie einen Halbkreis um sich gelegt. Der Körper hatte einfach keinen Platz mehr zum Drehen, ohne gegen etwas zu stoßen. Klingt albern, aber das war effektiver als jeder Vorsatz. Sozusagen eine Barriere, die schläft, ohne selbst schlafen zu müssen.
Was mich für dich noch interessieren würde: Schläfst du generell eher tief durch oder bist du so ein Typ, der sowieso nachts öfter wach wird? Ich frage, weil sie sagt, die schlimmsten Momente waren nicht beim Einschlafen, sondern beim Wiedereinschlafen nach dem dritten Aufwachen — da war die Disziplin einfach weg.
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Hirschhorn
- Beiträge: 18
- Registriert: 11.11.2019, 13:03
Der Punkt mit Woche zwei, wenn man sich fast wieder normal fühlt und dann doch unbewußt in die alte Schlafposition driftet — das kenne ich von meiner Hüft-Sache vor ein paar Jahren gut. Ich hab mir damals eine Art Barriere aus zusammengerollten Decken gebaut, links und rechts, so eine Art Nestprinzip. Klingt albern, hat aber funktioniert: Man wacht morgens auf und liegt noch genauso, wie man sich hingelegt hat.
Was ich anfangs unterschätzt hab, war nicht der Schmerz, sondern die Müdigkeit durch das schlechtere Atmen in Rückenlage. Wer sonst auf der Seite schläft, bemerkt das erst nach ein paar Nächten so richtig. Da hilft, den Oberkörper leicht erhöht zu lagern — das entlastet auch das Druckgefühl im Gesicht.
Was ich anfangs unterschätzt hab, war nicht der Schmerz, sondern die Müdigkeit durch das schlechtere Atmen in Rückenlage. Wer sonst auf der Seite schläft, bemerkt das erst nach ein paar Nächten so richtig. Da hilft, den Oberkörper leicht erhöht zu lagern — das entlastet auch das Druckgefühl im Gesicht.
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